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Das Land der Neidhammel und Fremdenhasser

Das Land der Neidhammel und Fremdenhasser? Es mag sein, ich irre mich. Ich wünschte, ich irrte mich. Aber ich habe gerade die Leserbriefspalten meiner Zeitung gelesen - etwas, das ich sonst tunlichst vermeide.

Deutschland war schon immer ein Land der Neidhammel. Jetzt kommt zu dieser Pest auch noch das Schüren vorn Angst vor allem, was dem Deutschen fremd ist. Gut, dem Schwaben ist auch alles fremd, was nicht in seinem Land geboren oder auf seinem Acker gewachsen ist. Aber ich meine weder Schwaben noch Bayern. Letztere wissen wenigstens, dass ihre kleinen Bergvölkchen immer noch bettelarm wären, wenn sie nicht einen umfassenden Welthandel betreiben würden. Mit Fremden versteht sich.

Ich sehe dabei heute bewusst mal in den Osten, und dort in die Provinz. Und dann frage ich mich was ist den Menschen hier eigentlich eigen außer dem Neid? Die Linkspartei? Die Ahnungslosigkeit? Die Wirtschaftsfeindlichkeit? Das Meckern?

Inzwischen kehrt hier im Osten bei den Ü-60-jährigen eine neue Form der Ostalgie ein: „Es war nicht alles schlecht“, oder „Für die Kinder haben sie etwas getan.“ Oder „Damals lohnte sich ein Taxiunternehmen noch“. (Hier können Sie alle Kleingewerbe einsetzen, Sie werden es immer wieder hören).

Das alles wäre nicht so peinlich, wenn ich es im Westen nicht schon einmal gehört hätte – nach dem Krieg, von Altnazis.

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