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Keine Clowns für niemanden?

Clowns? Zirkus? Pfui Teufel ...
"Keine Clowns für niemanden?" setzt sich erneut mit der Arroganz des Feuilletons auseinander - und wieder ist es die "Süddeutsche Zeitung".

Na klar, die Heute-Show hat bisweilen etwas von Kindergarten, und so recht glaubwürdig ist die „Satire“ des Herrn Welke eigentlich auch kaum noch - ein bisschen „schickes Linkssein“ im altbackenen Stil. Aber was ist eigentlich mit Eckhart von Hirschhausen? Die Süddeutsche (Hilmar Klute) )bezeichnete ihn gerade als „approbierten Klinik-Clown“ und hält auch sonst nicht viel von Menschen, die andere „clownesk“ zum Lachen bringen. Da sich die „Süddeutsche“ ja ohnehin auf die österreichische Kabarettisten Lisa Eckhart eingeschossen, die diesmal als „Zarah Leander der deutschsprachigen Kleinkunst“ bezeichnet wird. Schlimmster Vorwurf ist, dass sie im Literarischen Quartett „süffisant über Bücher-Neuerscheinungen“ sprechen durfte und „dabei mit ein paar Schriftstellernamen um sich(warf).“

Wie schön, wenn man über allem steht. Die Göttinnen und Götter des Feuilletons lieben das Unterhaltsame nicht - sie kennen ja auch wesentlich mehr Schriftstellernamen - aber wahrscheinlich deutlich weniger Clowns. Denn guckt mal, ein Clown ist ja nur so ein Spaßmacher im Zirkus nicht wahr? Sollte ich noch „fahrendes Volk“ hinzufügen, um die Assoziation zu verstärken?

Bild: Werbeplakat für deinen Zirkus, ca. 1915

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