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Katholiken und Realität

Der Katholizismus enthält ohne jeden Zweifel einen irrationalen Kern, der weder durch die beiden heiligen Bücher (AT, NT) noch durch religiöse Eigenheiten gedeckt ist.

Nun sollen Teile davon diskutiert werden. Vorläufig, so lese ich, gehe es um die innere Organisation, die Homosexualität, den Zölibat und um Frauen in der Kirche.

Interessant ist, was der österreichische katholische Nachrichtendienst darüber veröffentlichte: allerlei Kontroverse Meinungen zum „Gipfeltreffen“.

Am besten werden die Meinungen wohl von Frau Prof. Gunda Werner fokussiert. Sie sagte deutlich, warum die Probleme des Katholizismus so schwer lösbar sind (Zitat):

Als monarchische Heilsanstalt dreht sich die römisch-katholische Kirche in einer ihrer schwersten Krisen um sich selbst und auch noch im Kreis ihrer eigenen Leitung.


Dieses pragmatische Argument wiegt schwerer als jede interne Beteuerung der Kirche, man würde die bestehenden Probleme nun anpacken. Selbst bei ausgesprochen wohlwollender Betrachtung und allem Respekt vor dem Glauben anderer: Die Lösung von festgefahrenen Problemen erfordert eigentlich immer strukturelle Veränderungen und keine „Schönheitsreparaturen.“

Gut – ich kann sagen: Was geht es mich an, ich bin ja kein Katholik. Aber die Themen, die jetzt angesprochen werden, haben Rückwirkungen auf Staat und Gesellschaft. Und deswegen sollten wir scharf beobachten, was die katholische Kirche jetzt plant.

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